Das Branchenbriefing zu Handelswerbung im Südwesten hat uns vor dem Herbst-Launch die richtigen Media-Fragen gestellt. Wir haben zwei geplante Plakatflächen gestrichen und das Budget in Radiospots gelegt — nicht, weil es schöner klang, sondern weil die Redaktion die aktuellen Belegungszahlen der Konkurrenz mitgeliefert hatte.

Lena Hofstätter, Marketingleitung, regionaler Lebensmittelhändler — Individuelles Branchenbriefing

Wir abonnieren die Wochenübersicht seit dem Frühjahr. Manchmal ist der Ton etwas knapper, als unsere Kundenberater es mögen — dafür steht am Freitag alles Wichtige zu Pitch-News und Etatwechseln auf dem Tisch, ohne dass jemand drei Fachportale durchklicken muss.

Marco Eller, Partner, Agentur für Markenauftritte — Wöchentliche Marktübersicht

Der Kampagnen-Rückblick zu unserer Frühjahrskampagne war unbequem und hilfreich zugleich. Die Redaktion hat den TV-Spot mit den Printanzeigen der Wettbewerber nebeneinandergelegt und gezeigt, wo unsere Botschaft unterging. Die nächste Welle haben wir kürzer und klarer formuliert.

Sofia Brandt, Kommunikationschefin, Möbelmarke — Kampagnen-Rückblick

Im Redaktionsworkshop ging es nicht um Folien, sondern um Quellen: Wie erkennt man eine belastbare Etat-Meldung? Welche Angaben fehlen oft in Pressemitteilungen zu Media-Budgets? Danach lese ich Branchenmeldungen anders — und frage in Kundengesprächen gezielter nach.

Jonas Reuter, Junior-Planer, Mediaagentur — Redaktionsworkshop

Fallskizzen

Zwei längere Einblicke

Etatwechsel im FMCG-Segment

Mittelständischer Getränkehersteller

Vor einer Pitch-Einladung wollte das Marketingteam wissen, welche Agenturen in den letzten Monaten vergleichbare Soft-Drink-Etats gewonnen hatten und mit welchen Argumenten öffentlich argumentiert wurde. Werbemarkt Kompass lieferte ein verdichtetes Dossier aus öffentlichen Pitch-Berichten, Jury-Hinweisen und Kampagnenstarts — ohne Insider-Gerüchte, aber mit klarer Einordnung der sichtbaren Muster.

Folge: Das Briefing half dem Team, die eigene Ausschreibung enger zu fassen und zwei Agenturprofile vorab auszuschließen, die thematisch nicht passten.

Lokale Handelswerbung vor dem Sommer

Filialkette Baden-Württemberg

Die Filialleitung vermutete, dass Nachbarn stärker in Out-of-Home und Wochenblättern präsent waren. Wir kartierten sichtbare Werbemittel in drei Städten, verglichen Slogans und Aktionszeiträume und hielten fest, wo Rabattversprechen die Markenstimme überlagerten.

Folge: Statt flächendeckender Plakatierung setzte die Kette auf gezielte Wochenblatt-Einschaltungen und Instore-Material mit einheitlicher Bildsprache.

Eigenes Thema besprechen

Wenn Sie ein vergleichbares Briefing brauchen, skizzieren Sie den Anlass kurz.

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